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Presseberichte

Vergrößertes Außengelände für Büsbacher Montessori-Kindergarten
Von: Lukas Franzen
Aachener Nachrichten, 17. Oktober 2014

Ballspielen, das war vor der Erweiterung des Außengeländes des Büsbacher Montessori- Kindergartens nicht so problemlos möglich. Jetzt freuen sich nicht nur Emma Heidrich (l.) und Nino Patrcevic (r.) über die neue Freifläche. Foto: L. Franzen

STOLBERG-BÜSBACH. Für die Eltern des Montessori-Kindergartens war es eine „einmalige Möglichkeit“ und „ein großer Schritt für das Kinderhaus“ obendrein, wie sie betonen. Seit wenigen Wochen nun haben ihre Kinder auf dem Außengelände der Einrichtung mehr Platz zum Spielen und Toben.

 

Zu verdanken haben sie das einem glücklichen Umstand: Ein ungenutztes Grundstück, das direkt an das Außengelände des Kindergartens grenzt, wurde dem Elternverein „Regenbogen“ als Träger der Einrichtung zum Kauf angeboten. Der Eigentümer des Hauses, in dem der Kindergarten zur Miete untergebracht ist, willigte ein und erweiterte sein Grundstück mit dem Kauf der brachliegenden Fläche.

 

Vor der Erweiterung standen den Regenbogen-Kids zwar schon einige Spielgeräte zur Verfügung. Was aber fehlte, war zum Beispiel eine Grünfläche zum Ballspielen, was sich seit fünf Wochen geändert hat. „Unsere Kinder haben jetzt eine riesige Flitzfläche“, ist Julia Mertens erleichtert. Die stellvertretende Geschäftsführerin des Elternvereins zeigt auf die neue Rasenfläche, die nun genügend Platz zum Ballspielen bietet. Und ein kleines Fußballtor ist auch schon aufgestellt. 

 

Gleich daneben befindet sich ein neuer gepflasterter Bereich. Hier können sich die Kinder zwischen einem und sechs Jahren mit ihren Bobby-Cars oder Laufrädern austoben. Auch ein großer Walnussbaum zählt jetzt zu dem Grundstück des Montessori-Kinderhauses. „Die Kinder haben schon ganz fleißig geerntet“, berichtet Julia Mertens. Geplant sind außerdem noch ein Hochbeet und Obststräucher. Und noch viel entscheidender: „Auf dem Gelände soll noch ein Klo-Häuschen entstehen, damit die Kinder und Erzieherinnen nicht die lange Treppe ins
Kinderhaus zurückgehen müssen.“


Froh sind also nicht nur die Kinder und Eltern. Auch Erzieherin Karla Preckel freut sich über ihren größeren Arbeitsplatz: „Wir sind total begeistert, dass wir nun doppelt so viel Platz wie vorher haben. Die erweiterte Fläche bedeutet aber nicht nur mehr Platz, sondern auch weniger Konfliktpotenzial unter den Kindern.“ Und die Erzieherin hat einen weiteren positiven Effekt ausgemacht: „Auch die Nachbarn haben richtig Spaß an den Kindern. Und die Kinder haben Spaß an ihnen. Das neue Grundstück verbessert die Kommunikation zwischen Jung und Alt.“


Um die Kosten zu bewältigen, hatte der Elternverein des Kindergartens, der aktuell 34 Kinder im Alter von ein bis sechs Jahren und sieben Erzieherinnen zählt, Spenden gesammelt. Ein Sommerfest wurde auf die Beine gestellt, und auch die kleinen Bewohner bastelten fleißig zu Gunsten ihres Kindergartens.


Für mindestens Zehn Euro konnten Eltern und Unterstützer außerdem einen Quadratmeter der neuen Fläche kaufen. Dafür erhalten sie am Sonntag im Rahmen eines Sektempfangs eine Urkunde. „Wir wollen uns bei allen Helfern bedanken, die uns unterstützt haben“, denkt Julia Mertens an die Bauarbeiten der letzten Monate zurück, die „unter erschwerten Bedingungen“ stattfanden. Denn weil das Gelände aufgrund seiner erhöhten Lage nicht für Baufahrzeuge befahrbar ist, musste mit einem gesponserten Kran zunächst ein Kleinbagger auf das Gelände gehoben werden. Erst dann konnte ein Gartenbau-Team tätig werden, das mit dem Bagger große Mengen von Erde in Bewegung setzte, aber auch angesammelten Müll entsorgte. Und dann ging alles ganz schnell. Mit großem Einsatz und „einem tollen Team“ sei der Garten innerhalb von drei Wochen komplett erneuert worden, lobt Julia Mertens die Unterstützung der Garten- und Landschaftsbauer während des laufenden Betriebs.


Unterstützung kommt auch von städtischer Seite: „Auch die Stadt wird eine Patenschaft übernehmen“, freut sich Tamara Patrcevic vom Elternverein. Wie hoch die finanzielle
Unterstützung sein wird, soll aber erst am Sonntag verraten werden.

Konkret hatten Mitglieder des Beirates und Vertreter des Ordnungsamtes die Verkehrssicherheit vor Ort am Montessori-Kinderhaus in Büsbach geprüft. Leider musste man dabei feststellen, dass sich viele Autofahrer nicht an das vorgeschriebene Tempolimit halten. Bevor hier ein Kind angefahren werde, müsse man etwas unternehmen, darin waren sich die Beiratsmitglieder einig. Bei der Überlegung, wie man die Verkehrssicherheit erhöhen könnte, kamen die Eltern auf die Idee, eine Tempoanzeigetafel anzuschaffen.

Elternvertreter: Tempotafel soll Raser vor Kita bremsen - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/stolberg/elternvertreter-tempotafel-soll-raser-vor-kita-bremsen-1.858162#plx1075072133
Stolberg. Vor Schulen und Kindergärten in der Stadt drücken Autofahrer immer noch rücksichtslos aufs Gaspedal. Obwohl Polizei und Städteregion regelmäßig ihre Radaranlagen aufstellen und Knöllchen verteilen, gefährden Raser das Leben der Kinder. Die Elternvertreter der Stolberger Kindergärten haben deshalb jetzt bei einer Sitzung des Jugendamtselternbeirates die Anschaffung einer Geschwindigkeitsanzeigetafel gefordert.

Elternvertreter: Tempotafel soll Raser vor Kita bremsen - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/stolberg/elternvertreter-tempotafel-soll-raser-vor-kita-bremsen-1.858162#plx1251738335
Stolberg. Vor Schulen und Kindergärten in der Stadt drücken Autofahrer immer noch rücksichtslos aufs Gaspedal. Obwohl Polizei und Städteregion regelmäßig ihre Radaranlagen aufstellen und Knöllchen verteilen, gefährden Raser das Leben der Kinder. Die Elternvertreter der Stolberger Kindergärten haben deshalb jetzt bei einer Sitzung des Jugendamtselternbeirates die Anschaffung einer Geschwindigkeitsanzeigetafel gefordert.

Elternvertreter: Tempotafel soll Raser vor Kita bremsen - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/stolberg/elternvertreter-tempotafel-soll-raser-vor-kita-bremsen-1.858162#plx1251738335
Stolberg. Vor Schulen und Kindergärten in der Stadt drücken Autofahrer immer noch rücksichtslos aufs Gaspedal. Obwohl Polizei und Städteregion regelmäßig ihre Radaranlagen aufstellen und Knöllchen verteilen, gefährden Raser das Leben der Kinder. Die Elternvertreter der Stolberger Kindergärten haben deshalb jetzt bei einer Sitzung des Jugendamtselternbeirates die Anschaffung einer Geschwindigkeitsanzeigetafel gefordert.

Elternvertreter: Tempotafel soll Raser vor Kita bremsen - Lesen Sie mehr auf:
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Elternvertreter: Tempotafel soll Raser vor Kita bremsen
Von: Ottmar Hansen
Aachener Nachrichten, 26. Juni 2014

An dem Montessori-Kinderhaus an der Konrad-Adenauer-Straße rasen viele Autofahrer mit hohem Tempo vorbei. Obwohl ein Schild darum bittet, den Fuß vom Gaspedal zu nehmen. Foto: M. Grobusch

STOLBERG. Vor Schulen und Kindergärten in der Stadt drücken Autofahrer immer noch rücksichtslos aufs Gaspedal. Obwohl Polizei und Städteregion regelmäßig ihre
Radaranlagen aufstellen und Knöllchen verteilen, gefährden Raser das Leben der Kinder. Die Elternvertreter der Stolberger Kindergärten haben deshalb jetzt bei einer Sitzung des Jugendamtselternbeirates die Anschaffung einer Geschwindigkeitsanzeigetafel gefordert.

 

Konkret hatten Mitglieder des Beirates und Vertreter des Ordnungsamtes die Verkehrssicherheit vor Ort am Montessori-Kinderhaus in Büsbach geprüft. Leider musste man dabei feststellen, dass sich viele Autofahrer nicht an das vorgeschriebene Tempolimit halten. Bevor hier ein Kind angefahren werde, müsse man etwas unternehmen, darin waren sich die Beiratsmitglieder einig. Bei der Überlegung, wie man die Verkehrssicherheit erhöhen könnte, kamen die Eltern auf die Idee, eine Tempoanzeigetafel anzuschaffen.

 

Ein solches Gerät zeigt dem Autofahrer, der sich der Tafle nähert, an, mit welcher
Geschwindigkeit er gerade unterwegs ist. Womöglich ist ihm ja gar nicht bewusst, dass er viel zu schnell fährt. In der Regel treten die Pkw-Fahrer jedenfalls unwillkürlich auf die Bremse, wenn sie ihr zu hohes Tempo postwendend von der Tafel angezeigt bekommen.

 

Nachweislich wirksam

 

„Diese Tafeln sind nachweislich wirksam“, sagt Julia Mertens von der Elterninitiative. Obwohl es auch bei Tempoüberschreitungen zunächst kein Verwarnungsgeld gibt. „Andererseits entsteht aber auch ein Gewöhnungseffekt bei den Autofahrern, wenn diese Tafel dauerhaft an einem Ort steht.“ Deshalb müsse eine mobile Tafel her, die im Wechsel vor den Kindergärten und Schule in der Stadt aufgestellt werden könne.

 

Die Idee kam auch bei den Elternvertretern der anderen Kindertagesstätten gut an. Für die Anschaffung der Tafel wären allerdings rund 2500 Euro aufzubringen. Die Eltern begeben sich deshalb jetzt auf die Suche nach Spendern und Sponsoren. Mertens: „Die Stadtverwaltung hat zugesagt, die Wartung und die Aufstellung der Tafel an verschiedenen Orten in Stolberg zu übernehmen. Wir hoffen, dass die Tafel zum Beginn des neuen Kindergartenjahres zum ersten Mal aufgebaut werden kann.“

 

Zum Erwerb der Geschwindigkeitsanzeigetafel muss die Elternvertretung rund 2500 Euro aufbringen. Die Eltern hoffen auf Spenden oder Sponsoren, die helfen, das Geld möglichst rasch zusammen zu bekommen. Wer für diesen Zweck spenden möchte, kann dies unter dem Stichwort „Anzeigetafel“ auf dem Konto DE74390500001072203787 (BIC AACSDE33) tun.

 

Konkret hatten Mitglieder des Beirates und Vertreter des Ordnungsamtes die Verkehrssicherheit vor Ort am Montessori-Kinderhaus in Büsbach geprüft. Leider musste man dabei feststellen, dass sich viele Autofahrer nicht an das vorgeschriebene Tempolimit halten. Bevor hier ein Kind angefahren werde, müsse man etwas unternehmen, darin waren sich die Beiratsmitglieder einig. Bei der Überlegung, wie man die Verkehrssicherheit erhöhen könnte, kamen die Eltern auf die Idee, eine Tempoanzeigetafel anzuschaffen.

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Stolberg. Vor Schulen und Kindergärten in der Stadt drücken Autofahrer immer noch rücksichtslos aufs Gaspedal. Obwohl Polizei und Städteregion regelmäßig ihre Radaranlagen aufstellen und Knöllchen verteilen, gefährden Raser das Leben der Kinder. Die Elternvertreter der Stolberger Kindergärten haben deshalb jetzt bei einer Sitzung des Jugendamtselternbeirates die Anschaffung einer Geschwindigkeitsanzeigetafel gefordert.

Elternvertreter: Tempotafel soll Raser vor Kita bremsen - Lesen Sie mehr auf:
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Stolberg. Vor Schulen und Kindergärten in der Stadt drücken Autofahrer immer noch rücksichtslos aufs Gaspedal. Obwohl Polizei und Städteregion regelmäßig ihre Radaranlagen aufstellen und Knöllchen verteilen, gefährden Raser das Leben der Kinder. Die Elternvertreter der Stolberger Kindergärten haben deshalb jetzt bei einer Sitzung des Jugendamtselternbeirates die Anschaffung einer Geschwindigkeitsanzeigetafel gefordert.

Elternvertreter: Tempotafel soll Raser vor Kita bremsen - Lesen Sie mehr auf:
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Stolberg. Vor Schulen und Kindergärten in der Stadt drücken Autofahrer immer noch rücksichtslos aufs Gaspedal. Obwohl Polizei und Städteregion regelmäßig ihre Radaranlagen aufstellen und Knöllchen verteilen, gefährden Raser das Leben der Kinder. Die Elternvertreter der Stolberger Kindergärten haben deshalb jetzt bei einer Sitzung des Jugendamtselternbeirates die Anschaffung einer Geschwindigkeitsanzeigetafel gefordert.

Elternvertreter: Tempotafel soll Raser vor Kita bremsen - Lesen Sie mehr auf:
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Montessori-Elternverein-Regenbogen wählt neue Führung

Von: dö
Aachener Zeitung, Mo. 23.06.2014

Volle Kraft voraus: Julia Mertens, Florian Zintzen, Martha Shafer-Thyen, Markus Dahlmanns, Susanne Kaivers-Gerards, Svenja Vogt (v.l.) und Andreas Oswald (nicht abgebildet) gehören zur Vorstandsmannschaft des Elternvereines. Foto: T. Dörflinger

Stolberg-Büsbach. Der Montessori-Elternverein-Regenbogen, der Träger der an der Konrad-Adenauer-Straße liegenden Montessori-Kindertagesstätte ist, hat mit Florian Zintzen einen neuen Vorsitzenden.

 

Denn der 40-jährige Musiker konnte bei der Jahreshauptversammlung im Mehrzweckraum der Einrichtung alle 18 abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen. Der bisherige Vorsitzende, Thorsten Voß, stand nach zwei Amtsperioden für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung.

 

Zintzens Stellvertreter wurde Susanne Kaivers-Gerards, die ebenso wie die übrigen fünf Vorstandsmitglieder einstimmig gewählt wurde. Neben Wahlen kennzeichneten Berichte und die Planung kommender Aktivitäten die Versammlung.

 

Pädagogisches Konzept

Demnach war es Aufgabe von Thorsten Voß, dem bisherigen Vorsitzenden und Angelika Meurer, der Leiterin der Einrichtung, die Besucher mit den Maßnahmen des Elternvereines und dem pädagogischen Konzept der Kindertagesstätte vertraut zu machen. So stellte Voß im Mittelpunkt seines Berichtes die baulichen und gestalterischen Veränderungen, die im Innenbereich und an den Außenanlagen vorgenommen wurden.

 

Dazu gehörten unter anderem die Modernisierung der Sanitäranlagen und die Bestückung des Außenbereiches mit neuen Spielgeräten. Für viel Arbeit wird laut Voß auch in Zukunft das Außengelände sorgen. Denn dem Elternverein ist es gelungen, einen finanziell günstigen Pachtvertrag abzuschließen, der dazu führt, dass das bisherige Gartengelände erweitert werden kann: Standen bisher 320 Quadratmeter zur Verfügung werden es demnächst rund 650 Quadratmeter sein.

 

Die Gestaltung und Urbarmachung des neu hinzu gewonnen Geländes soll in den nächsten Wochen und Monaten durch den Elternverein erfolgen. Der Montessori-Pädagogik und ihrer Umsetzung im Kindergartenalltag widmete sich Angelika Meurer. Dazu hatte laut Meurer beispielsweise die Gestaltung von Festen wie Martinstag, Weihnachten und Karneval gehört, die durch zahlreiche Aufenthalte in Wald und Natur ergänzt wurden.

 

Diese Aktionen, wozu auch das Malen, das Basteln, das Kochen und die Vorbereitung auf das Schulleben gehörten, dienten dem Ziel, die Selbstständigkeit, die Schulung der Sinne und die motorische Fähigkeit der den in zwei Gruppen unterteilten 35 Kindern im Alter von vier Monaten bis sechs Jahren zu schulen.

 

Auch für die Zukunft haben sich der Elternverein, der derzeit rund 100 Mitglieder zählt und die Kindertagesstätte viel vorgenommen. Neben den Umbau- und Gestaltungsarbeiten im Außenbereich ist für Mitte Juli ein Sommerfest geplant. Nach einer Pause im vergangenen Jahr - der vorgesehene Martinszug war witterungsbedingt ausgefallen - soll im Gedautal anlässlich des Martinstages wieder ein Laternenumzug stattfinden. Wie in den Jahren zuvor wird dann das älteste Kind der Einrichtung auf einem Reittier sitzend, den heiligen Martin mimen.

Montessori-Kinderhaus hat jetzt ein zusätzliches Grundstück

Von Michael Grobusch | 6. Mai 2014

 

Es gibt viel zu tun . . . Ehe das neue Außengelände des Montessori-Kinderhauses genutzt werden kann, muss es von Unrat befreit und fachmännisch hergerichtet werden. Foto: J. Kohnert

STOLBERG-BÜSBACH. Diese Gelegenheit musste einfach genutzt werden! Als in unmittelbarer Nachbarschaft des Montessori-Kinderhauses in Büsbach ein Grundstück zum Verkauf angeboten wurde, stand der Entschluss rasch fest: Vermieter und Mieter taten sich zusammen und erwarben das Filetstück, dass der Kita an der Konrad-Adenauer-Straße völlig neue Möglichkeiten bieten kann.

 

Allerdings gilt es noch zwei Probleme zu lösen, die in einem engen Zusammenhang stehen: Mit seiner Beteiligung an dem Grundstückskauf hat der Elternverein, der die zwei-gruppige Kindertagesstätte führt, seine finanziellen Möglichkeiten ausgeschöpft. Doch zur Herrichtung des Geländes müssen auch Fachfirmen hinzugezogen werden. Und die wollen natürlich bezahlt werden.

 

„Wir haben an zwei Samstagen schon einmal mit den Aufräumarbeiten begonnen“, berichtet Susanne Kaivers-Gerards vom Vorstand des Elternvereins. Das Grundstück aber sei nur über eine Treppe erreichbar, die über keine Auffahrrampe verfügt. „Das macht den Abtransport der zu entsorgenden Materialien entsprechend schwierig“ ergänzt ihre Kollegin Tamara Patrcevic.

 

Das Grundstück, das mit seinen rund 800 Quadratmetern die in Zukunft verfügbare Außenfläche der Einrichtung verdoppeln wird, muss nicht nur von Schutt und Unrat befreit werden. „Für die weitere Gestaltung benötigen wir einen Garten- und Landschaftsbauer“, weiß Patrcevic, dass der Elternverein ohne eine professionelle Unterstützung nicht auskommen wird. „Für Kindertagesstätten sind besondere Auflagen zu beachten“, gibt die zweite Geschäftsführerin zu bedenken. So muss beispielsweise das Gelände wegen der Aufsichtspflicht komplett einsehbar sein.

 

Nun also sollen Sponsoren gesucht werden, die mit ihrem Beitrag zur Realisierung des Projektes beitragen können. Außerdem gibt es die Idee, eine Patenschaft für einzelne Quadratmeter oder Stücke des Geländes anzubieten. Geld kann die Stadt Stolberg, das unterstrich Ferdi Gatzweiler in einem Gespräch mit dem Elternverein, nicht zu dem Projekt beisteuern. „Aber wir werden versuchen, mit unserer Fachlichkeit Unterstützung zu leisten“, erklärte der Bürgermeister gegenüber unserer Zeitung. So sollen einzelne Ämter ihr Know-how einbringen und der Geschäftsführung beratend zur Seite stehen. „Schließlich ist die Einrichtung ein ganz wichtiger Baustein in unserem Kita-Konzept.“

 

„Wir sind für jede Hilfe dankbar“, setzt Susanne Kaivers-Gerards darauf, dass sich noch weitere Gönner finden werden. Und betont: „Das Außengelände wird von den Kindern jeden Tag genutzt, auch bei schlechtem Wetter. Dies würde für den neuen Bereich natürlich auch gelten.“

 

Noch steht der Konjunktiv in solchen Aussagen, doch die Zuversicht bei den Verantwortlichen ist groß, dass dieser bald gestrichen werden kann. Und dass aus einer einmaligen Gelegenheit eine dauerhafte Erweiterung des Montessori-Kinderhauses wird.

Kinder im Mittelpunkt

Montessori-Elternverein: Interesse an Mitarbeit war groß
Von D. Müller | 23.05.2012

 

Stolberg-Büsbach. Montessori-Elternverein „Regenbogen" stellt veränderten Vorstand auf.

 

Mit klarem Votum sprachen sich die Mitglieder des Montessori-Elternvereins „Regenbogen" für eine weitere Amtszeit des Vorsitzenden Thorsten Voß und seines Stellvertreters Andreas Oswald aus. Die Jahreshauptversammlung im Kinderhaus an der Konrad-Adenauer-Straße brachte aber auch neue Gesichter im Führungsteam des Vereins hervor, denn das Interesse daran, aktive Vorstandsarbeit zu leisten, war seitens der Mitglieder groß. So bekleidet Martha Shafer-Thyen fortan das Amt der Geschäftsführerin und auch ihre Stellvertreterin Tamara Patrcevic engagiert sich erstmals im Vorstand.

 

Die scheidende Geschäftsführerin Miriam Heidrich übernimmt künftig die Funktion der Schriftführerin, und der bisherige 2. Geschäftsführer Ingo Poschen ersetzt den ausscheidenden Ulrich Holfter als Kassenführer; sein Stellvertreter bleibt Oliver Goldbach. Auf das Jubiläumsjahr zum 20. Bestehen des Montessori Kinderhauses in Büsbach zurückblickend, ließ Voß die baulichen Maßnahmen im Inneren wie im Außenbereich der Einrichtung Revue passieren: „Die Bedürfnisse der Kleinsten werden hier nicht nur durch einen überdurchschnittlichen Betreuungsschlüssel in den Mittelpunkt gestellt, sondern zum Beispiel auch durch den jüngst erfolgten Ausbau der Bäder." Besonders das neu gestaltete Außengelände, das ganz in Robinienholz gehalten ist, sei den Kindern bereits jetzt ans Herz gewachsen.

Kinderhaus «Regenbogen»: In 20 Jahren ist die Akzeptanz gewachsen
Von Lukas Franzen | 19.06.2011, 18:11

Stolberg-Büsbach. «Eingeweicht» passte als Bezeichnung für den neuen Spielplatz des Montessori-Kinderhauses besser als «eingeweiht». Zumindest galt das aufgrund des Wetters noch vor einigen Tagen, als die Betreuerinnen mit ihren Kindern den Spielplatz inoffiziell einweihen wollten.

 

Mehr Glück hatten sie da schon bei der offiziellen Eröffnung anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Kinderhauses «Regenbogen», zu dem auch zahlreiche Kinder und Eltern der «ersten Stunde» gekommen waren. Diese «erste Stunde» hatte am 9. August 1988 geschlagen, als sich elf Mütter und Väter in einer Initiative für das erste Montessori Kinderhaus im gesamten Kreis Aachen zusammenschlossen. Ein Jahr später erfolgte die Genehmigung durch den Stolberger Stadtrat und den Landschaftsverband, ehe 1991 die ersten Kinder in der neuen Einrichtung an der Konrad-Adenauer-Straße angemeldet werden konnten.

 

Anfangs nicht nur Zustimmung


Dabei habe es für die Pläne bei weitem nicht nur Zustimmung gegeben, erinnerte Bürgermeister Ferdi Gatzweiler, der die Patenschaft für die Einweihung des neuen Geländes übernommen hat, an die vielen Diskussionen im Vorfeld des Genehmigungsverfahrens vor über 20 Jahren. «Das war natürlich alles ein bisschen speziell», beschrieb der Bürgermeister die damals sehr skeptische Haltung einiger Bürger und Ratsmitglieder gegenüber der Montessori-Pädagogik. Nun aber habe sich das Haus zu einer «blühenden Einrichtung» und zu einem «festen Bestandteil» der Stolberger Bildungslandschaft entwickelt. «Alles, was anders ist, wird erst mal kritisch beäugt. Aber irgendwann ist das alles selbstverständlich», sagte Kinderhausleiterin Angelika Meurer.

Ziele wie Ganztagsbetreuung, die Aufnahme von Kindern unter drei Jahren, Schlafplätze für alle Kinder und das Angebot eines Mittagessens, finden sich in der Chronik der 20-jährigen Festschrift des Elternvereins wieder und waren von Anfang an ein fester Bestandteil der Einrichtung. «Die vielen Eltern und Kinder von damals, die heute hier sind, zeigen mir, dass es ihnen gut bei uns gefallen hat», freute sich Meurer über viele alte Gesichter, die das 20-jährige Bestehen des Kinderhauses zum Anlass genommen hatten, an ihre alte «Wirkungsstätte» zurückzukehren.

«Über Mund-zu-Mund-Propaganda und gute Pädagogik haben wir unser Kinderhaus in Stolberg etabliert», erklärte Meurer.

Offiziell eröffnet wurde das neue Außengelände der Einrichtung mit dem «Kinderhauslied». «In dem Lied stellen wir alle Kinder des Hauses mit der Aktivität vor, die sie besonders gerne machen oder besonders gut können», so die Kinderhausleiterin. Dankbar zeigte sich der Elternverein über die Mithilfe der an den Spielplatz grenzenden Nachbarn aus dem Heketweg. Sie hatten dem Verein während der Umbau- und Sanierungsarbeiten den Zugang über ihre Grundstücke ermöglicht und das Anbringen der Geräte deutlich erleichtert. Die abseits gelegene Außenanlage wäre sonst nur mit großen Kränen zu erreichen gewesen.

Natürlich wurden die neuen Geräte auf dem Spielplatz ausgiebig am Tag des Jubiläums genutzt. Während Schaukel, Rutsche und Co. zum Austoben einluden, war das Angebot im Kinderhaus ganz auf das Schärfen der Sinne abgestimmt. Riesenseifenblasen, ein Barfußparcour, Tonarbeiten, ein Kasperle-Theater oder das Erstellen von eigenen Buttons machten das «Fest der Sinne» zu einem unvergesslichen Erlebnis für die Montessori-Kinder.
www.az-web.de/sixcms/detail.php?template=az_detail&id=1718432

Es gibt viel Neues im Montessori-Kinderhaus
(dö) | 25.06.2010, 16:38

Stolberg-Büsbach. Thorsten Voß ist neuer Vorsitzender des Elternvereins «Regenbogen», der Träger des Montessori-Kinderhauses in Büsbach ist.

 

Der 34-jährige Diplom-Agraingenieur tritt die Nachfolge von Ruth Jostock an, die nach zweijähriger Amtszeit für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung stand. Neben Wahlen prägten der Rückblick, der Haushaltsplan und die Planung anstehender Umbaumaßnahmen die Jahreshauptversammlung.

 

Der Rückblick wurde von Kindergartenleiterin Angelika Meurer und der bisherigen Vorsitzenden Ruth Jostock vorgetragen. Beide stellten die Aktivitäten des vergangenen Jahres in den Mittelpunkt ihres Berichtes. Prägend war demnach die Neustrukturierung der beiden Kindergartengruppen der «Bären» und «Igel».

 

Zudem wurde eine Umbaumaßnahme abgeschlossen, die der Experimentierfreudigkeit der 33 Jungen und Mädchen im Alter von einem bis sechs Jahren entgegenkommt. Der Kindergarten hat jetzt einen so genannten Forscherraum, in dem zur Freude der Kinder einfache physikalische, chemische und biologische Experimente durchgeführt werden können. Geschaffen wurde der neue Raum, indem ein Teil des Foyers abgetrennt wurde.

 

Gut angenommen wird von den Kindern laut Meurer auch das aus natürlichen Materialien, Farben und Gegenständen bestehende Montessori-Material, das unter anderem die Sinnesorgane schult und dem Training der Grob- und Feinmotorik dient.

 

Weitere größere Umbauarbeiten stehen während der Ferien an. So sollen die Sanitäranlagen neu gefliest und mit Wickeltischen, Duschen und Toilettenbecken ausgestattet werden, die eine niedrigere Sitzhöhe aufweisen. Erforderlich werden die Umbauten, weil dem Kindergarten auch Jungen und Mädchen angehören, die das dritte Lebensalter noch nicht erreicht haben. Umgebaut wird zudem die Küche. Sie erhält eine neue Fliesung und wird mit veränderten Deckenluken ausgestattet.

 

Beteiligt an den Umbauarbeiten sind auch die Eltern. Sie sollen in den Bädern die erforderlichen Abbrucharbeiten vornehmen und sind zu einem späteren Zeitpunkt gefordert, wenn die Böden in den Gruppenräumen einen neuen Schutzanstrich erhalten sollen.

 

Im kommenden Jahr feiert der Montessori-Kindergarten sein 20-jähriges Bestehen. Geplant ist zu diesem Anlass ein großes öffentliches Fest.


www.az-web.de/sixcms/detail.php?template=az_detail&id=1330118